Seehöhe: 501 m Fläche: 10,79 km2 max. Tiefe: 52m mittlere Tiefe: 19,93 m Volumen: 215,088.000 m3 theor. Wassererneuerungszeit: 2 Jahre
Der Ossiacher See ist der drittgrößte der Kärntner Seen. Der See besteht aus zwei Becken, die durch eine Schwelle in 10m Tiefe voeinander getrennt werden. Die geringe mittlere Tiefe und seine Windexposition tragen dazu bei, daß der Ossiacher See als einziger der vier großen Kärntner Seen bis zum Grund durchgemischt wird und somit dem holomiktischen Seetyp angehört.
Während der Sommermonate Juli / August wärmt sich das Oberflächenwasser in der Seemitte auf mehr als 24o C auf, im Uferbereich werden noch höhere Werte erreicht. Außer dem Badeleben findet man am Ossiacher See jede andere Art von Wassersport wie Rudern,Segeln,Surfen und Wasserski sowie Sportfischen.
Gefangen werden vorwiegend Zander, Wels, Hecht, Aal, Schleie, Karpfen und Brachsen. Eine früher intensiv betriebene Netzfischerei wurde ab 1981 zugunsten der Sportfischerei eingestellt. Mehrere naturbelassene Uferstreifen mit ausgeprägter Verlandungszone, die als Brutstätte für Wasservögel oder als Fischlaichgebiete besondere Bedeutung haben, wurden zu Naturschutzgebieten erklärt. Vom hygienischen Standpunkt aus weist das Wasser des Sees seit Jahren eine einwandfreie Badewasserqualität auf.
Seehöhe: 554 m Fläche: 2,20 km2 max. Tiefe: 29,5 m mittlereTiefe: 14,9 m Volumen: 32,709.000 m3 theor. Wassererneuerungszeit: 1,2 Jahre
Der Faaker See gehört den holomiktischen Seetyp an. In thermischer Hinsicht ähnelt der See den übrigen Kärntner Talseen mit sommerlicher Oberflächentemp. von über 24o C und ist daher ein beliebtes Badeziel. Teile des Umlandes sind Landschaftsschutzgebiet, die sich durch ihren weitestgehend naturbelassenen Zustand auszeichnen. Am Faaker See können alle Wassersportarten betrieben werden, nur Motorbootfahren ist mit Ausnahme des gewerblichen Schiffsverkehrs verboten. Neben dem Angelsport wurde am Faaker See viele Jahre hindurch eine Berufsfischerei, vor allem auf Coregonen ausgeübt. In den letzten Jahren wurde die berufsmäßige Befischung zugunsten der Sportfischerei eingeschränkt. Neben den üblichen Sportfischen wie Hecht, Wels, Zander und Cypriden beherbergt der See auch einen schönen Bestand an Seeforellen. Darüber hinaus gibt es Reinaken die im Kärntner Seengebiet selten sind. Mit Phosphorkon- zentrationen unter 9mg/m3 und Algengehalten von durchschnittlich weniger als 0,6g/m3 im Epilimnion zählt der Faaker See zu den nährstoff-und algenärmsten Seen Kärntens.