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Übungsannahme: Jugendliche liefern sich tief unterm Bahnhofplatz ein Autorennen. Einer kracht in der Folge mit seinem Fahrzeug gegen eine Säule der Tiefgarage. Rauch steigt aus dem Auto. Die Jugendlichen sind schwerstens verletzt. Die Brandmelder lösen Alarm aus. Feuerwehr, Rotes Kreuz und Samariterbund rasen in die unterste Geschoßebene, wo der jugendliche Leichtsinn abrupt endete, und die Einsatzkräfte beginnen sofort mit der Brandbekämpfung. Die schwer verletzten Jugendlichen werden mittels Rettungsscheren und Spreitzern mit größter Vorsicht und routiniert geborgen.
 Türen, Autodach und Windschutzscheibe werden von den Rettungskräften vorsichtig und professionell mittels Bergescheren entfernt und die "verletzten" Personen behutsam in Sicherheit gebracht und den Rettungsteams übergeben. Foto: Willi Zore
GUTES ZUSAMMENSPIEL Die Übungsannahme wurde überaus realistisch durchgespielt und sollte nicht nur eventuelle Schwächen in der Rettungskette, sondern auch eventuelle Mängel im technischen Sicherheitssystem aufzeigen. Unsere Feuerwehr war mit insgesamt 42 Frauen und Männern im Einsatz, Rotes Kreuz und Samariterbund mit jeweils einem Rettungsteam. Das Zusammenspiel der Rettungskräfte hat gut funktioniert.
SCHWIERIGER EINSATZ "Wir haben festgestellt, dass sich der Brand- und Rettungseinsatz in einer Tiefgarage äußerst schwierig gestalten kann. Sehr entgegen kommen uns die technischen Sicherheitseinbauten. Diese Katastrophenübung diente auch dazu, sowohl das Alarmsystem und das Funktionieren der technischen Anlagen zu überprüfen als auch die Zusammenarbeit mit den Rettungsteams zu perfektionieren", erklärte Hauptwache-Chef Harald Geissler. Vorbereitet wurde das Katastrophenmanöver von Dipl.-Ing. Peter Anderwald und Alexander Scharf, geleitet wurde der Probeeinsatz von Martin Gajsek. |